"Vitamine haben im Stoffwechsel essentielle Funktionen. Sie dienen bei vielen biochemischen Reaktionen als Cofaktoren und Coenzyme. Der vollständige Entzug auch nur eines Vitamins aus der menschlichen Nahrung ist auf Dauer nicht mit dem Leben vereinbar."

Das größte Tabu-Thema und die Anti-Aging-Medizin

Sex ist wichtiger als Sport – je mehr Orgasmen, desto höher die Lebenserwartung

Sexualität im Alter hat in der Anti-Aging-Medizin einen hohen Stellenwert, denn es geht nicht nur um das Älterwerden: Ebenso wichtig ist der Erhalt der Lebensqualität.

In der rationierten Medizin zählen sexuelle Störungen der Frau und des Mannes zu den am stärksten unterdiagnostizierten und unterbehandelten Krankheiten. Denn Sexualität ist das größte Tabu-Thema in der ärztlichen Praxis.

Nach Meinung des Sexualmediziners Dr. Gerd Jansen, Anti-Aging-Arzt und Mitglied der GSAAM e.V. (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin, www.gsaam.de), „gehört die Frage nach der Sexualität ebenso in jedes Arzt-Patienten-Gespräch wie jene nach dem Wasserlassen und dem Stuhlgang.“

Sexualität übt einen großen Einfluss auf unser körperliches und geistiges Wohlbefinden aus. Sexuelle Unzufriedenheit ist der größte Trennungsfaktor. Die Anti-Aging-Medizin bietet interessante, neue Behandlungsoptionen bei schwindender oder fehlender sexueller Lust.

Dass Lust in Rente geht, ist ein Mythos. Im Vergleich zu Senioren sind eher Singles „unterversorgt“, belegen Studien.

Eine Studie des britischen Gesundheitsdienstes bewertet sexuelle Aktivität unter gesundheitlichen Aspekten höher ein als Sport. Demnach macht regelmäßiger Sex so natürlich froh wie bestandene andere Herausforderungen. Beim Orgasmus werden Endorphine freigesetzt, die das Immunsystem stärken. Auch die Herzfunktion verbessert sich. Zufriedene ältere Menschen sind besser vor Schlaganfällen geschützt. Weitere Untersuchung zeigen: je mehr Orgasmen, desto höher die Lebenserwartung. Regelmässige Ejakulationen schützen vor dem Prostatakarzinom.

Eine besondere Rolle spielt Sexualität in der Früherkennungsmedizin. Erektionsstörungen können auf kardiovaskuläre Erkrankungen hinweisen. Gefäßstörungen wirken sich früh in der penilen Hydraulik aus (Ärzte bezeichnen den Penis als „Wünschelrute“ für das Entdecken von Herz-Kreislauf-Leiden).

Hören wir noch auf die Modeschöpferin und Frauen-Versteherin Coco Chanel: „Alter schützt vor Liebe nicht. Aber Liebe schützt vor dem Altern.“

GSAAM Fachmann: Dr. Gerd Jansen

Quelle: GSAAM

Written by Redaktion on Januar 22nd, 2010 with comments disabled.
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Written by fairvital on September 8th, 2006 with 0 comment.
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